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Thursday, 3 May 2007

ein ganz normaler arbeitstag...

so, versuche mal einen ganz normalen arbeitstag von mir zu dokumentieren:
auf dem weg zur arbeit einen netten kleinen artikel im spiegel zum thema metal und jugendliche gelesen. es geht um ein phaenomen auf das psychologen bei einer untersuchung der universitaet warwick gestossen sind: ein gutes drittel von tausend hochbegabt befragten jugendliche hoeren heavy metal. die erklaerung der forscher = "hochbegabte sind oft ausssenseiter, werden gemobbt und haben mitunter ein geringes selbstvertrauen - und diese jugendlichen nutzen metalmusik als ideals ventil zum abbau von stress und aggression". da weiss ichs mal wieder: ugly but intelligent. better than pretty and stupid.
whatever. haesslich, fehlendes selbstbewusstsein und metalmusik in den ohren, hin oder her, die arbeite wartet:
habe die walls abgezeichnet, stills ausgedruckt und bin jetzt am planen.
arbeit macht hungrig. essen in der degrave road beim lieblingsitaliener. sehr gemuetlich. alles ist etwas windschief, die bedienungen dafuer aber total durchgestylt. der kellner tragt ein hemd, das unten schief und franzig abgeschnitten ist, die weisse markenunterhose spitzt aus der kuenstlich used looking jeans. deswegen kosten die nudeln 17 dollar...
weiter geht's mit ARBEIT. klappere verschiedene adressen ab um die gewuenschten ugly pets als deko zu kaufen.
danach erstmal gemuetlich tee trinken und ein klitzekleinen choc ball geniessen....
zurueck am computer noch schnell die veroeffentlichung eines neuen gastbeitrages bei maedchenblog vorbereitet (i get soooo angry when i am reading this f*+%^ article).
plan fuer heute abend: geburtstagsfete von kollegin in irgendeinem pub.
danach konzert in the espys in st. kilda mit blackbelt.
hab ja morgen frei...juhu...

Saturday, 17 March 2007

st. kilda

st. kilda ist das strandgebiet von melbourne: kunterbunt kitschig und von touris bevölkert.früher hingen hier immer nutten und junkies an den ecken. jetzt sind sie ein beliebtes ausflugsziel.
allen voran der luna vergnügungspark, der auch das wahrzeichen von st. kilda ist. für 25 aus dollar kann man hier für einen tag alle fahrgeschäfte benutzen. obwohl ich bei allen fahrgeschäften, egal ob luna park, moomba festival oder ein kleines vorortfestchen sehr vorsichtig bin. denn: ein tüv fehlt nicht nur bei den autos, sondern auch bei den vergnügungsfahrgeschäften. es gibt natürlich vorschriften, aber die richtlinien sind hier viel lockerer als in deutschland. "alles, was man auf der welt nicht brauchen kann, wird nach australien verschifft - da kriegt man es irgendwie los" ist mir gesagt worden.
im luna park zum beispiel steht eine riesige holzachterbahn - aus deutschland. überhaupt findet man als deutscher hier keine besonderen, neuen oder unbekannten attractions. auf allen veranstaltungen habe ich fahrgeschäfte gesehen, mit denen ich vor zehn jahren in deutschland gefahren bin - und manche sehe mittlerweile sehr klapprig aus.
in der acland street hat mein schokoladenverliebtes-herz das hüpfen angefangen: auf der einen strassenseite gibt es ein schaufenster nach dem anderen - mit nicht anderen gefüllt als kuchen, besonders viele viele schokoladenkuchen. die hauen einen um - selbst mich.